Cooperlativ. John Cooper Works macht dem Mini Beine. Mini maximal
Zusammenfassung von Michael Hönigmann eines Berichtes aus auto motor und sport Nr. 7/2003
Mini wacht auf. Zu viele Kunden haben den müden Antritt Ihres Coopers moniert, schicken ihn zum Wecken zum Tuner. Damit soll nun Schluss sein: Beim Mini Händler gibt es den Cooper mit Leistungsspritze von John Cooper Works, dem Mini Haustuner.

Zoom und weg: Der von Works getunte Cooper ist ein Landstraßentier.
Inklusive Einbau vom Mini-Händler kosten elf Mehr-PS im Cooper 3.000 Euro. Die Frage ist, was bekommt man für diesen stolzen Zuschlag außer dem Wissen, einen von John Coopers Sohn Michael heiß gemachten Wagen zu pilotieren?

Zeigt, wer dem Motor Beine gemacht hat: die Kunststoffabdeckung.
- Sportluftfilter
- Sportendschalldämpfer
- Überarbeiteter Zylinderkopf
- Geänderte Motorsteuerung
- Einbau und zwei Jahre Mini-Werksgarantie
Technische Daten
- Leistung 93 kW (126 PS)
- Maximales Drehmoment: 155 Nm bei 4.700/min
- Beschleunigung: 0-100 km/h in 8,9 s
- Elastizität: 80-120 km/h im 4. Gang: 10,1 s
- Hächstgeschwindigkeit: 204 km/h
- Grundpreis: Mini Cooper Works Euro 19.500

Auch Works-Sportsitze werden über den Mini Händler angeboten.
Fazit
Mag der Zugewinn von elf PS beim Cooper ähnlich bescheiden klingen wir die Verbesserung der Fahrleistungen (null auf 100 km/h in 8,9 statt 9,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 204 statt 200 km/h) — in der Praxis ist er es nicht.
Gasbefehle beantwortet der Vierzylinder endlich, wie man es von einem Mini erwartet: spontan und zackig. In Verbindung mit dem kehlig anschwellenden Ansauggeräusch und dem voluminösen Auspuffbrabbeln sorgt dieser Motivationsschub für eine Potentierung der Fahrfreude. Vorallem im oberen Drehzahlbereich, wo die Nadel des Tourenzählers bisher fast feststeckte, regt sich nun unerwarteter Arbeitseifer.
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