Ein neuer Sportauspuff muss her!02.03.2004, Kilometer: 10.088 Schon seit September 2003 spiele ich mit dem Gedanken, mir einen Sportauspuff für den Mini Cooper zu kaufen. Die Tage des Winters mit seinen salznassen Straßen sind nun gezählt und das Thema "Sportauspuff" wird mit den steigenden Temperaturen immer aktueller. Also will ich Euch die "philosophische Abhandlung über das Finden des idealen Sportauspuffs" nicht länger vorenthalten: Meine Anforderungen an den neuen Sportauspuff:
Zur Auswahl für den Endschalldäpfer (= ESD) standen folgende Firmen: Bastuck Vorteil: Günstiger Preis, Nachteil: Er geht unter der Heckschürze hindurch und man sieht die Querzuleitungen zu den Endrohren.
Eisenmann Vorteil: Sehr gute Qualität, Nachteil: Mit 700 Euro inklusive Einbau sehr hoher Preis.
Remus Vorteil: Preislich im Mittelfeld, Nachteil: Es gibt keinen Doppelrohr-Mitte, sondern nur jeweils 1 Rohr rechts/links.
Fox Vorteil: Günstig und man kann die Originalaufhängungspunkte verwenden, Nachteil: Wird für den Mini kaum verkauft. Daher keine Fotos wie er montiert aussieht. Dieser ESD wird auch über die Firmen Point S und BN-Pipes vertrieben und kostet etwa 400 Euro.
Maxi Tuner / Schmidt Technik Vorteil: Gute Qualität und super Optik, Nachteil: Original-Aufhängungspunkte können nicht verwendet werden.
Der Eisenmann-ESD war lange mein Favorit, schied aber aufgrund des sehr hohen Preises letztendlich aus. Ich entschied mich daher für den ESD von Maxi Tuner / Schmidt Technik. Seit kurzem bietet Maxi Tuner den ESD entweder mit 2x70 mm oder 2x76 mm Endrohrquerschnitt an. Ich habe mich für den dezenteren 2x70 mm entschieden. Zusätzlich kann man zwischen geraden oder schräg abgeschnittenen Endrohren wählen. Der Optik wegen habe ich die schräg abgeschnittenen Endrohre genommen. Eine Anleitung zum Einbau des Sportauspuffs findet Ihr im Technikbereich. Ein neuer Austin Countryman!Durch den anhaltenden Erfolg des neuen Mini kann BMW wesentlich gelassener mit dem lahmenden Automobilabsatz umgehen als andere Hersteller. Der Run auf den Mini bringt auch Probleme mit sich. Ein Mini-Käufer muss oft mehrere Monate auf seinen flinken Winzling warten. Um den Grundbedarf zu decken, wurden neue Modelle nach hinten geschoben. Längst vor dem geistigen Auge vieler Fans und Experten geplant, zeigt der italienische Karosseriebauer Castagna auf dem Genfer Autosalon, wofür BMW wahrscheinlich noch Jahre brauchen wird: einen Mini-Kombi.
Castagnas Mini Wagon tritt das Erbe des legendären Austin Mini Countryman an, einem knuffigen Kombi mit sichtbarem Holzrahmen. Die Italiener spendieren dem Mini 25 Zentimeter mehr Länge und strecken ihn so auf 3,87 Meter. Castagna liefert auch gleich die passenden Gepäckstücke zum geräumigen Gepäckteil mit Platz für drei Koffer.
Die Umbaukosten für den Castanga Mini Wagon belaufen sich auf 10.000 Euro inklusive 18-Zoll Alufelgen und dem maßgeschneiderten Kofferset. Der Basismini muss natürlich selbst mitgebracht werden. Kontakt: Carrozzeria Castagna. Mini Cooper S Edition MC40Für alle Cooper-S-Fahrer und Fans unter Euch hier eine ganz besondere Edition, die auf der Chicago Auto Show im Februar 2004 präsentiert wurde:
Zur "40-Jahr-Feier" des legendären Siegs des Mini bei der Rally Monte Carlo im Jahre 1964, bringt BMW nun den MC40 (Monte Carlo 40 Jahre), streng limitiert auf 1.000 Stück. Er wird nur in der Farbe Chili Red und weißem Kontrastdach ausgeliefert. Die nicht veränderbare Ausstattung umfasst ein Sportpaket mit DSC (entspricht ESP), Nebelscheinwerfern, Bordcomputer und Xenonscheinwerfern mit Hochdruckreinigungsanlage.
Jedes Auto wird mit einer Plakette mit Seriennummer versehen und jeder Käufer erhält ein exklusives Mini-Geschenkspaket. Hochwertig sieht auch das Armaturenbrett aus Karbon aus, der Knopf des Ganghebels ist aus mattem Aluminium gefräst und trägt stolz das MC40 Logo.
Auch die speziellen Fußmatten wurden mit dem MC40 Logo verziert. Ebenfalls neu: Die roten Ledersitze. Außen hat Mini den MC40 mit soviel Chrom wie nur zumutbar ausgestattet. Frontgrill, Spiegelkappen, Chromringe und -einfassungen überall. Ebenfalls auffallend: Die drei "40th Anniversary Rally Monte Carlo" Schilder und die beiden Startnummern auf den Türen — alle sie sind magnetisch (!) und können problemlos abgenommen werden! Mini verspricht, die magnetischen Schilder halten bis 200 km/h!
Und was kostet der Mini Cooper S Edition MC40? Etwa 27.000 USD, lieferbar in den USA ab April 2004. Wir müssen wohl noch ein wenig warten, bis das eine oder andere Exemplar den Weg über den Atlantik zu uns nach Europa findet … |