Tour de Prague, die Zweite23.05.2007, Kilometer: 48.441.
Erneut zieht es mich aus beruflichen Gründen in die Stadt an der Moldau, in die mich der 3er ja bereits im Februar schon einmal begleitet hat — der höheren Flexibilität wegen auch diesmal mit dem PKW. Die damals erworbene Vignette, die immer noch an meiner Frontscheibe klebt, bekommt daher nun einen direkten Nachbarn.
Die Hinreise Aus Erfahrung klug geworden, wähle ich diesmal bereits für die Hinreise die Strecke über Würzburg und Nürnberg. Da ich schon um 4:40 Uhr auf die Autobahn fahre, komme ich besonders in den ersten zwei Stunden sehr gut voran und bin nach einer reinen Fahrzeit von 6 Stunden 30 Minuten bereits an meinem Ziel angekommen.
Die Rückreise Nach drei arbeitsreichen, aber erfolgreich abgeschlossenen Tagen geht es am Freitag, den 25. Mai wieder auf die Rückreise nach Deutschland. Wie ein Blick auf die Anzeige des Navigationssystems kurz nach der Abfahrt in Prag zeigt, wird auch das wieder ein längerer "Ritt".
Auf der Stadtautobahn stecke ich zunächst im üblichen Berufsverkehr fest, bevor ich auf die E50 in Richtung Pilsen abbiegen kann, wo es schon bald flotter vorangeht.
Eisglätte im Mai Obwohl ich am Abend vorher die Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes im Fernsehen gehört habe, bin ich doch etwas über das Ausmaß des Schauspiels überrascht, welches sich mir kurz darauf auf der E50 unterwegs in Richtung Deutschland bietet: Hagelschlag der härtesten Sorte überzieht plötzlich die Autobahn — dieser ist so heftig, dass dabei für einen Augenblick Eisglätte herrscht! Der Verkehr kommt für einen Moment praktisch zum Erliegen, viele Fahrer schalten die Warnblinkanlage ein und halten auf dem Seitenstreifen an. Geistesgegenwärtig greife ich zur Kamera, die ich für solche Fälle griffbereit neben mir liegen habe, und kann Euch daher hier sogar ein Foto dieses Augenblicks liefern.
Die Hagelkörner sind so groß und schlagen mit einer solchen Wucht ein, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die Karosseriebleche das ohne bleibende Schäden überstanden haben. Unter dem schützenden Dach der nächsten Autobahntankstelle steige ich aus und laufe mit prüfendem Blick einmal um das ganze Auto: Doch bis auf eine zunächst von mir wahrgenommene minimale Delle in der Motorhaube scheint der BMW tatsächlich keine weiteren Blechschäden davongetragen zu haben. Glück gehabt! Um möglichst nicht noch einmal mit diesem Unwetter in Berührung zu kommen, fahre ich anschließend ein ganzes Stück weiter, bevor ich dem BMW und mir auf der Oberpfälzer Alb die nächste Pause gönne. Die weitere Rückfahrt verläuft dann aber ohne besondere Vorkommnisse, und irgendwann zwischen 23 und 24 Uhr ist dann auch dieses Kapitel mit der Ankunft in Langenfeld abgeschlossen.
Die ersten 50.000 Kilometer!26.05.2007, Kilometer: 50.000. Da der 3er nach diesem "Ritt" neben einer weiteren Tankfüllung auch eine Wäsche mal wieder dringend nötig hat, geht es tags darauf direkt in die Waschanlage.
Schließlich kann ein kleines Jubiläum gefeiert werden: Der 320d hat die ersten 50.000 km geschafft. Direkt vor meiner Haustüre "nullt" der Tacho, und zufällig stimmt auch der zu diesem Zeitpunkt angezeigte Durchschnittsverbrauch exakt mit dem über die ersten 50.000 km insgesamt erreichten Verbrauchsmittel überein, sodass das folgende Foto gewissermaßen ein Fazit meiner bisherigen Zeit mit dem BMW 320d darstellt.
Aus diesem Anlass gibt es dann direkt noch ein paar weitere Bilder. Frisch gewaschen sieht ein schwarzes Auto einfach immer ein ganzes Stück besser aus, und das gilt auch für den 320d.
Zusammenfassung31.05.2007, Kilometer: 50.613. Dank Dienstreise auf eigener Achse wieder viele Kilometer — und das Erreichen eines Etappenziels mit 50.000 problemlosen Kilometern auf der Uhr. So lautet das Fazit dieses Langzeittests im Mai 2007. Auch wenn es vielleicht langsam langweilig wird: Ich bin immer noch von diesem Auto begeistert und freue mich schon auf die nächsten Kilometer!
Probleme: Keine. |