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Position | Betrag |
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Winter-/Sommerräder wechseln | 25,21 Euro |
Räder-Einlagerung | 29,41 Euro |
Räderreinigung | 10,93 Euro |
0,5 l Motoröl | 10,51 Euro |
Scheibenreiniger | 4,33 Euro |
Summe Netto | 80,39 Euro |
Summe Brutto | 95,66 Euro |
April 2013.
Für das, was jetzt gleich folgt sind diese Zeilen, ein Auszug aus der Broschüre der "SEAT LifeTime-Garantie", nicht ganz unwichtig!
"Sichern Sie sich ganze 5 Jahre Garantie auf Herstellerniveau und holen Sie sich den perfekten Rundumschutz vor unerwarteten Reparaturkosten …
Alle Leistungen entsprechen in vollem Umfang der Herstellergarantie …
Schutz vor unerwarteten Reparaturkosten auch nach Ablauf der 2-jährigen Herstellergarantie — mit deren vollem Leistungsumfang …"
Und genau das, hatte ich mir für zwei Jahre gesichert.
An dieser Stelle sei auch noch erwähnt, dass nach Ablauf der gewählten Laufzeit, bei mir also nach dem 16. September 2013 eine Prolongation möglich ist, dann aber zu einem abweichenden Garantieumfang.
Am darauffolgenden Montag telefonierte ich dann mit dem Serviceberater und schilderte mein Anliegen selbstverständlich mit dem Hinweis auf die Garantie.
Zusammengefasst lautete seine Antwort. Man müsse den Fehler, in diesem Fall den Ölaustritt, erst einmal suchen (lokalisieren). Das kostet Zeit und Geld und zusätzlich kämen dann noch die Material- und Lohnkosten für die Reparatur hinzu. Dies alles wird von der Garantie nicht übernommen (Dichtungen gehören nicht zur Garantieleistung) und muss aus eigener Tasche bezahlt werden.
Entweder kannte der Serviceberater nicht den genauen Umfang der o.a. Garantie und deren Bedingungen oder es handelt sich bei der Garantie um eine Mogelpackung, was ich mir nicht vorstellen konnte.
Auch auf meinen Hinweis, dass es sich hierbei und derzeit nach meiner Auffassung um die Verlängerung der Herstellergarantie handelt, blieb er bei seinen Ausführungen.
Die Fehlersuche wollte ich nun wirklich nicht bezahlen, da mein Sohn selbst KfZ-Techniker Meister ist, leider nicht bei SEAT! Er wird selbst nachsehen und dann schauen wir mal weiter.
Einige Tage später hat Sohnemann sich dann die Zeit genommen, um den Fehler zu lokalisieren. Der Ölverlust tritt auf an der Eintrittsöffnung (Ansaugseite) des Turboladers. Direkt am Luftführrohr, das vom Luftfilter zum Turbolader führt.
Die nachfolgenden zwei Bilder sollen verdeutlichen, was ich meine.
Das Rohr der Luftzufuhr oberhalb des Turboladers, kurz bevor es in dessen Ansaugseite mündet. Zu erkennen ist ein öliger Film an der Schelle.
Hier noch deutlicher zu erkennen: Der Übergang zum Turbolader. Ein Ölfilm hat sich um die zwei Schellen herum gebildet. Ggf. müssen die zwei innenliegenden Dichtungen erneuert werden.
Mit diesen Erkenntnissen rief ich dann nochmals den Serviceberater des SEAT-Partners an und bekam die Antwort: Dichtungen fallen nicht unter die Gewährleistung. Ich müsse diese bezahlen, sowie natürlich den dafür anfallenden Arbeitsaufwand.
Das habe ich dankend abgelehnt, wozu habe ich eigentlich eine Garantie?
Übrigens die beiden Dichtungen kosten zusammen knapp 5 Euro, der Einbau etwa 50 bis 70 Euro.
Das ist aber noch nicht das Ende, die Geschichte geht noch weiter …
März und April 2013.
Gefahrene Kilometer im Berichtszeitraum: 1.914 km
und seit Fahrzeugübergabe: 47.763 km
Durchschnittlicher Verbrauch: 9,40 l
Werkstattkosten in diesem Zeitraum: 95,66 Euro
und seit Fahrzeugübergabe: 2.619,11 Euro