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Position | Betrag |
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Assyst Plus, kleiner Wartungsumfang, durchführen | 31,85 Euro |
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Assyst Plus, Motoröl- und Filterwechsel, durchführen | 22,75 Euro |
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Leistungspaket Service mit Stern Fahrzeugoberwäsche, Fußmatten und Ascher nach Bedarf reinigen | ohne gesonderte Berechnung |
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Fahrzeugkontrolle durchführen | ohne gesonderte Berechnung |
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Zwischensumme Arbeitslohn | 54,60 Euro |
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Filtereinsatz | 6,53 Euro |
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Waschmittel W 1 | 1,42 Euro |
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Dichtring | 0,46 Euro |
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Aral 0W30 Vollsynth. | 89,75 Euro |
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Zwischensumme Material | 98,16 Euro |
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Summe Netto | 152,76 Euro |
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Summe Brutto | 177,20 Euro |
Das Erste, was mir bei der Rückfahrt von der Werkstatt auffiel, war ein auf 15.000 Kilometer verkürztes Serviceintervall. Der Kundendienstmeister hatte mir jedoch bei der Auftragsannahme ein Intervall von 20.000 Kilometern ausdrücklich bestätigt. So rief ich ihn am nächsten Tag an. Bei diesem Telefonat versicherte er mir nun aber die Richtigkeit des kürzeren Intervalls. Irritiert und verärgert gab ich mich vorerst mit dieser Auskunft zufrieden. Nicht zuletzt wegen dem mir ursprünglich bestätigten längeren Intervall hatte ich mich für das teure Vollsynthetiköl (20,82 Euro/Liter) entschieden.
Spätere Internetrecherchen zum Thema "Assyst Plus", Ölsorten und MB-Normen ergaben, dass das Serviceintervall in Übereinstimmung mit der ersten Auskunft des Meisters tatsächlich 20.000 Kilometer betragen musste. Das verwendete Öl, Aral Supertronic G 0W30, erfüllt nämlich die MB-Norm 229.5. Würde es nur die MB-Norm 229.3 oder gar nur 229.1 erfüllen, läge das Serviceintervall tatsächlich bei 15.000 Kilometern.
Windgeräusche
In Bezug auf die beanstandeten Windgeräusche waren meine ersten Eindrücke durchweg negativ. Das Geräusch an der hinteren Tür auf der Fahrerseite ist nach wie vor vorhanden. Bei einer Landstraßenfahrt an dem auf die Abholung folgenden Tag trat vorne rechts ein zusätzliches, pfeifendes Windgeräusch auf. Dieses war anscheinend auch dem Kundendienstmeister bei seiner abschließenden Probefahrt aufgefallen. Bei einer weiteren Landstraßenfahrt einen Tag später verstärkte sich mein Empfinden vermehrter Windgeräusche sowie stärker im Innenraum wahrnehmbarer Außengeräusche.
Nun wollte ich es wissen und fuhr auf die Autobahn. Bereits bei Richtgeschwindigkeit erschien mir die Geräuschkulisse ungewöhnlich laut — ein Eindruck, der sich bei höheren Geschwindigkeiten erhärtete.
Unrunder Leerlauf
Die neu aufgespielte Steuerungssoftware, die den unrunden Leerlauf beseitigen sollte, hat offenbar ein geändertes Ansprechverhalten des elektronischen Gaspedals zur Folge. Es lässt sich nun feiner dosieren, erforderte anfangs jedoch eine Umgewöhnung beim Anfahren.
Einen unrunden Motorlauf konnte ich zunächst nicht mehr feststellen. Als ich jedoch im Zuge der oben beschriebenen Autobahnfahrt am Flughafen Stuttgart von der Autobahn abfuhr und anschließend an einer roten Ampel warten musste, war das leichte "Schlagen" wieder da, wenn auch nur sehr gering ausgeprägt. Da es bei höheren Außentemperaturen wesentlich stärker zu Tage getreten war, beschloss ich, erst einmal den Sommer abzuwarten, um dann gegebenenfalls erneut nachbessern zu lassen.
30.01.2006.
Mit den von mir recherchierten Informationen zum Serviceintervall im Gepäck fuhr ich diesmal direkt zur Werkstatt, um den Sachverhalt endgültig zu klären. Weiterhin wollte ich die nun verstärkt auftretenden Windgeräusche reklamieren und hierfür einen Termin zur erneuten Nachbesserung vereinbaren.
Im Gespräch mit dem Kundendienstmeister bestätigte sich die Richtigkeit meiner Informationen. Das beim Service eingefüllte Aral-Vollsynthetiköl erfüllte tatsächlich die MB-Norm 229.5, wie der Aufdruck auf einer vom Meister herbeigeholten Flasche Öl bewieß. Die Einhaltung dieser Norm wiederum ermöglichte die Einstellung des längeren Serviceintervalls von 20.000 Kilometern. Nachdem dies geklärt war, vereinbarten wir eine entsprechende Anpassung des Intervalls, abzüglich der bis dahin gefahrenen Kilometer, im Rahmen des nächsten Werkstatttermins.
Zur erneuten Nachbesserung der Windgeräusche wurde für den 20. Februar der nunmehr erste außerplanmäßige Werkstatttermin vereinbart, für den wiederum zwei Arbeitstage angesetzt wurden. Als Ersatzfahrzeug sollte ich diesmal eine A-Klasse erhalten.
Auf der Suche nach der Ursache der Windgeräusche war ich vor dem Inspektionstermin auf eine Auffälligkeit der hinteren Türen gestoßen. Die hintere Tür auf der Fahrerseite lag im geschlossenen Zustand nicht fest an der Karosserie an, und es ließ sich am Türgriff leicht daran rütteln. Ebenfalls betroffen war die hintere Tür auf der Beifahrerseite, allerdings weniger stark. Die vorderen beiden Türen zeigten dieses Verhalten hingegen nicht.
Nun wäre es interessant zu wissen, ob diese Auffälligkeit auch bei anderen A-Klassen besteht. Gegentests bei zwei C-Klassen ergaben, dass dort alle Türen bombenfest an der Karosserie anliegen.
31.01.2006, Kilometer: 20.715.
Probleme: Elektronikstörungen, Windgeräusche. Verbrauch: durchschnittlich 7,7 Liter Super.