Der Dacia Duster will mitspielen in der Liga der Alltags-SUV, tritt direkt gegen den Skoda Yeti an und könnte sich durchaus zu einer Art Aldi-Tiguan entwickeln. Jetzt wird’s Duster
… für die Konkurrenz
Dacia Duster trifft Skoda Yeti
Zusammenfassung eines Berichtes aus Auto Bild 13/2010 (Zugang nur für Mitarbeiter)
Dacia baut unschlagbar günstige Autos, die einfach, aber dennoch robust sind. Erstmals darf Auto Bild einen Blick auf den neuen Dacia Duster (englisch für Staubwedel) werfen, fahren ist noch nicht erlaubt. Der Duster sieht gefällig aus, die ausgestellten Radhäuser lassen ihn bullig und kraftvoll wirken. Die Rundumsicht ist nicht so gut, nach vorn und schräg hinten lässt sich der SUV nur schwer abschätzen.
Anstatt Einzelsitzen wie im Skoda Yeti besitzt der Duster einzig eine umklappbare Rücksitzbank, die ab der Ausstattung "Laureate" eine asymmetrisch geteilte Lehne besitzt.
Die Kunststoffe des Cockpits gefallen und gegen Aufpreis gibt es braune Dekorelemente als Holzimitat für das Cockpit.
Einen bisherigen Kritikpunkt an den Modellen von Dacia streicht Auto Bild: ESP sichert künftig die Duster-Fahrt — vorerst aber nur für die großen Dieselmotoren. Der Skoda Yeti dagegen bietet in Bezug auf die Sicherheit alles, was in dieser Klasse heute machbar ist.
Im Finish von Karosserie und Innenraum kann ihm der Duster nicht das Wasser reichen. Wer allerdings einen top ausgestatteten Allrad-Dacia will, zahlt kaum mehr als 18.000 Euro. Da hat die Yeti-Preisliste gerade einmal angefangen.

Vergleich Dacia Duster und Skoda Yeti.
Fazit von Auto Bild
Mit dem vierten Modell ist Dacia endgültig angekommen. Der SUV ist technisch auf der Höhe, ordentlich verarbeitet — und sieht vor allem gut aus. Dass der Preis mal wieder alle Rivalen gnadenlos unterbietet, hatten wir nicht anders erwartet. Doch zum ersten Mal geschieht das in einer Klasse, wo nicht die Vernunft regiert. Und das ist auch gut so.
Der komplette Artikel mit zahlreichen Bildern kann online bei Auto Bild nachgelesen oder bestellt werden.
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