Archiv VW Touran
Monatsberichte 2004

Monatsbericht Februar 2004


Von Xenonscheinwerfern zum Touran. Vier Monate Lieferzeit.

Von Xenonscheinwerfern zum Touran

Ja, so in etwa kam es dazu. Nach unserem Winterurlaub war ich mal wieder etwas gefrustet. Wie es halt so im Winter ist, liegt viel Salz auf der Straße und alles wird immer schön dreckig — besonders die Frontscheibe und die Scheinwerfergläser. Das weitere Problem ist — vor allem nachts, dass durch das Salz auf den Scheinwerfergläsern das Licht unheimlich getrübt wird und man schon nach einigen Kilometern sehr schlecht die Straße erkennen kann.

Nun gut, es gibt ja Scheinwerferreinigungsanlagen, aber die hatten wir nicht in unserem Octavia drin, also grübelte ich so vor mich hin. Des Weiteren hätte ich gerne helleres Licht gehabt, da wir sehr oft im Dunklen fahren. Also bot es sich an, als in der ersten Januarwoche die Werkstatt anrief und uns darauf aufmerksam machte, dass die Zwei-Jahresgarantie Durchsicht fällig wäre. Also gab es einen Termin die Woche darauf.

Und so kam es

Während der Wagen vom Meister geprüft wurde, hatte ich mir die Serviceabteilung geangelt und war den netten Herrn "am Löchern". Die Scheinwerferreinigungsanlage sollte etwa 250 Euro kosten, Xenon rückte in weite Ferne, als ich erfuhr, dass der Scheinwerfer pro Stück auf 600 Euro kam und wohl auch eine neue Hinterachse wegen den Niveausensoren eingebaut werden müsse. Der Endpreis für die Nachrüstung von Xenon ging dann an die 3.000 Euro.

Durch Zufall bekam der Verkäufer von alle dem etwas mit und sprach mich dann an. Er hätte da einen Passat Variant, der hätte zwar kein Xenon, aber eine Scheinwerferreinigungsanlage und die 130 PS PD Maschine. Das hörte sich noch besser an … Wir hatten nur die 110er drin, waren zwar mehr als zufrieden, aber die PD-TDIs sind noch sparsamer …

Also fragte ich nach dem Preis und was ich da zu hören bekam, wunderte mich. Er sagte etwas von 22.000 Euro … Ein Haken? Jain, es war ein Reimport. Mein Interesse war geweckt. Kaum zu Hause machte ich mich im Internet auf die Suche nach einer guten Reimportangebotsseite und stieß irgendwie auf den Touran. Soweit ich es bis jetzt herausfinden konnte, ist www.europe-mobile.de der billigste Tourananbieter mit TDIs.

Da ich sehr gerne Autos fahre, in denen man höher sitzt und wo viel reinpasst, versteifte sich die ganze Suche immer mehr auf den Touran.

Als ich den Preis dafür sah, wurde mir sehr warm ums Herz. Da wollte doch einer in Bayern den Touran Trendline mit der 2.0 TDI Maschine für 20.800 Euro verschenken ähhh verkaufen … Okay, 750 Euro für das BiXenon, aber das war es mir Wert.

Dann wurde die Freundin eingeweiht und schließlich auch noch die Eltern.

Die Qual der Wahl

Wir wollten den Wagen mal in Natura sehen und vor allem gerne fahren. Also ab zum Autohändler und erst mal Prospekte einpacken. Die Probefahrt war dann herrlich. Der Wagen hatte die 2-Liter Dieselmaschine und ich musste erst mal seine Elastizität testen. Ich glaub', ich war nur "am Grinsen". Einfach unbeschreiblich.

Nachdem meine Freundin den Wagen auch einmal fahren durfte, musste ich mir erst mal alles genauer anschauen. Einfach wunderbar verarbeitet, Instrumente gut angeordnet und und und. Der Touran musste es sein, stand es für uns fest.

Bloß was sollte noch alles rein? Welche Farbe?

Die Farbe war das größte Problem. Silber wollte ich nach zwei silbernen Wagen zuvor nicht mehr, aber das Divingblue, das Tornadorot und das Bambusgrey gefiel mir besonders. Das Rot fiel raus, da meine Freundin lieber das dunklere Red Spice Rot haben wollte und so entschieden wir uns für …

Nein, noch nicht. Es war noch immer das Divingblue und das Bambusgrey. Es sollte ganze vier Tage und etliche Besuche beim VW-Händler dauern, bis wir uns entschieden. Wir nahmen das Bambusgrey. Während dieser vier farbreichen Tage wurde die Zubehörfrage geklärt.

Zum Trendline sollten noch die BiXenonscheinwerfer kommen, das Winterpaket, die dunkleren Scheiben, der doppelte Ladeboden, das Sportfahrwerk, die Climatronic, das kleine Lederpaket und der elektrisch abblendbare Innenspiegel.

Naja, irgendwie merkten wir dann, dass, wenn wir den Highline nehmen würden, wir noch besser wegkommen, da dieser fast alles standardmäßig inbegriffen hatte und außerdem wesentlich bessere Sitze und bessere Sitzbezüge hatte. Somit war eins klar — es wird ein Highline. Dieser wurde am Donnerstag den 21. Februar bestellt.

Jetzt heißt es warten … Es sollen wohl vier Monate vergehen, bis wir unser Auto bekommen.

Das kann was werden …