Archiv Opel Meriva
Monatsberichte 2005

Monatsbericht März 2005


Die eierlegende Wollmilchsau.

Der Opel Meriva als Lastesel für Handwerkszeug. Eierlegende Wollmilchsau

Die eierlegende Wollmilchsau kennt jeder — doch gesehen hat sie angeblich noch keiner. Alle diejenigen, die nicht an die Existenz dieses Tieres glaubten, muss ich leider enttäuschen:

Sie steht auf meinem Parkplatz.

Urlaubsfahrt — an einem Tag 800 Kilometer — kein Problem. Die Sitze sind so bequem, dass sich körperliche Beschwerden auch nach langem, ununterbrochenem Sitzen nicht einstellen. Die Sitze sind so gut wie am ersten Tag und das nach über 30.000 Kilometern. Gepäck? Kein Problem — wie viel darf es denn sein?

Meriva als Handwerkerwagen: Transport von Leitern, Spaten, Gartengeräten, Farbeimern — und alles auf einmal — dank des umklappbaren Beifahrersitzes auch kein Problem. Einladen dank der großen Ladeluke und der niedrigen Ladekante wunderbar. Der ebene Kofferraum zahlt sich aus, wenn man allein eine Leiter in den Wagen schieben möchte. Auch bei Regen ist das Einladen ein Vergnügen, da sich die große Heckklappe wie ein Regenschirm schützend über einen spannt. Matschschuhe lassen sich herrlich bequem im Sitzen auf der Ladekante gegen autotaugliches Schuhwerk austauschen. Einfach so dort sitzen bei einer Autobahnpause ist übrigens auch wunderbar entspannend — die Ladekante als Sitzplatz — probieren sie es aus — zwischendurch was anderes.

Noch immer macht der Meriva Spaß — und wie praktisch er ist, das weiss man erst zu schätzen, wenn man ihn hat. Dann benötigt man die Möglichkeiten doch erstaunlich oft. Die riesen Ladefläche ist einfach genial.

Gartengeräte, Matratzen und vieles mehr. Alles passt hinein. Ein Transporter, der innen wie außen ganz und gar nicht danach ausschaut.

Warum so viel Lob? Der Wagen hat es verdient. Und das meinen auch eine ganze Reihe unabhängiger Testzeitschriften. Den guten Urteilen gibt es nichts hinzuzufügen.

Kritik habe ich weiterhin nur den Verbrauch. Aber die neuen Benzinmotoren sollen um einiges sparsamer sein. Der Rest geht auf Rechnung der Bauhöhe und des Gewichts des Fahrzeugs. Das braucht einfach mehr Treibstoff.

Alles kann man eben doch nicht haben.

Der Meriva ist sensationell unspektakulär, daher auch dieser Bericht für gleich für zwei Monate.

Ich wünsche allen Meriva-Fahrern weiterhin viel Spaß mit Ihrem Wagen.

Der Opel Meriva als Lastesel für Handwerkszeug.
Der Opel Meriva als Lastesel für Handwerkszeug.