Nichts Besonderes auf 3.666 Kilometern.

Archiv Ford Mondeo Turnier
Monatsberichte 2015

Monatsbericht September 2015


Sie sind hier: Archiv >> Ford Mondeo Turnier >> Monatsberichte >> 2015 >> Monatsbericht September 2015
Zum nächsten Artikel. Monatsbericht Oktober 2015



Nichts Besonderes auf 3.666 Kilometern.


Eine kleine Landschaftsaufnahme. Ein Monat ohne besondere Vorkommnisse

Kilometer: 2.415.

Da bei "Freischaltung" dieses Langzeittests gleich mehrere Monatsberichte online gehen werden und der Bericht aus dem August selbst für meine Verhältnisse sehr lang geworden ist, will ich mich in diesem Monat auf zwei Themen beschränken: kurze Übersicht der Fahrten im September und einige Punkte, die sich gegenüber dem zuvor gefahrenen Ford Galaxy geändert oder auch verbessert haben.

Auch die Fotos sind spärlich gesät: Im September habe ich 3.666 Kilometer zurückgelegt, wovon rund 90% auf dienstlich gefahrene Strecken entfielen. Ich war in Frankfurt am Main, Erfurt und Eisenach, Parchim und Wismar sowie in Bad Belzig, Brandenburg und Stendal zu verschiedenen dienstlichen Anlässen.

Auf der Fahrt von Bad Belzig nach Brandenburg ging der Dieselvorrat seinem Ende entgegen. Allerdings, und das war dann auch schon das Aufregendste in diesem Monat, ließ sich die Tankklappe nicht so ohne Weiteres öffnen — sie hakte! Ob ich versehentlich das Fahrzeug verriegelt hatte? Ich weiß es nicht — ich habe einige Versuche unternommen ohne zum Erfolg zu kommen — und aufhebeln wollte ich da schon gar nichts … Dann also noch mal ganz in Ruhe von vorn — denn es war wirklich dringend, hier zu neuem Treibstoff zu kommen: Auto abschließen — Auto aufschließen — Tankklappe andrücken und: Sie öffnet sich! Es passten dann 64 Liter in den Tank — bei einem offiziellen Tankvolumen von 63 Litern und einer vom Bordcomputer errechneten Reststrecke von rund 15 Kilometern. Noch mal gut gegangen …

Bei der Fahrt am 8. September von Erfurt nach Eisenach habe ich viel Zeit und es ist ein freundlicher Herbstabend. Ich nutze also nicht die A4, sondern lassen mich über Landstraßen durch diese sehr reizvolle Gegend führen. Das Wetter ist mild, ich genieße das geöffnete Schiebedach und die Möglichkeit, so auf der Fahrt ein paar Fotos zu "schießen", ohne dass eine Windschutzscheibe spiegelt oder andere Gefahren davon ausgehen. Zwei dieser Aufnahmen möchte ich gerne veröffentlichen:

Fotos auf der Strecke zwischen Gotha und Eisenach. Fotos auf der Strecke zwischen Gotha und Eisenach.
Fotos auf der Strecke zwischen Gotha und Eisenach.

Na ja, und das war es dann auch schon: Der Ford Mondeo ist ein tolles Fahrzeug, welches mir viel Freude bereitet. In einem Forum wird berichtet, dass man beim Fahren ein Grinsen im Gesicht hat — nun ja, ich hoffe, das Grinsen bleibt mir erspart; "Freude am Fahren" aber, die gibt es — auch bei Ford und nicht nur bei dem "anderen Hersteller", der diesen Spruch vor langer Zeit geprägt hat …

Änderungen und Verbesserungen gegenüber dem zuvor gefahrenen Ford Galaxy

Nun mag man meinen, es sei der berühmte Vergleich zwischen den Birnen und Äpfeln — aber so weit ist dieser Vergleich hier nicht hergeholt:

Der Ford Mondeo MK4 (also das vierte Modell mit diesem Namen) basierte auf der gleichen Plattform wie der von mir gefahrene Ford Galaxy MK2 (und auch der Ford S-MAX!). Alle diese Modelle wurden im belgischen Ford-Werk in Genk gebaut.

Auch für den Ford Mondeo MK5 — also das aktuelle und von mir vorgestellte Fahrzeug — gilt die Information weitestgehend: Es ist die gleiche Plattform wie die des aktuellen Ford Galaxy MK3 bzw. des aktuellen Ford S-MAX. Diese Fahrzeuge werden allerdings nicht mehr in Belgien, sondern nunmehr in Spanien in der Nähe von Valencia produziert. Die angebotenen Motoren waren und sind weitestgehend identisch — und insofern passt aus meiner Sicht auch der von mir angestellte Vergleich zwischen der Vorgänger-Version des Ford Galaxy mit der aktuellen Version des Ford Mondeo.

Genauere Details zum Ford Galaxy könnt Ihr meinem Bericht aus dem Juni 2012 entnehmen, als ich dieses Fahrzeug abgeholt und kurz beschrieben habe; hier gehe ich in erster Linie auf die Veränderungen ein.

Was also fällt auf?

  • Damals kritisiert — nun etwas optimiert: Der "Tote-Winkel-Assistent" warnt zuverlässiger, als ich es seinerzeit erlebt habe. Und: Wird ein Blinker für einen Fahrspurwechsel gesetzt, die noch von einem Fahrzeug im Toten Winkel genutzt wird, fängt die Anzeige an, heftig zu blinken. Das erregt Aufmerksamkeit und ist daher durchaus positiv zu bewerten. Ganz fehlerfrei und zuverlässig ist dieses System aber leider noch immer nicht.
  • Die elektrische Feststellbremse muss weiterhin "von Hand" angezogen werden — zumindest, wenn das Fahrzeug über das Key-Free-System verfügt, welches ein Öffnen erlaubt, ohne den Schlüssel in die Hand zu nehmen. Schade! Ich hätte mir unverändert eine Aktivierung beim Verschließen des Fahrzeuges gewünscht. Insgesamt habe ich mit den elektrischen Feststellbremsen bislang bei keinem der Fahrzeuge ein Problem gehabt.
  • Der Verschluss des Fahrzeuges ist nun anders: Früher konnte entweder ein kleiner Knopf an der Fahrer- bzw. Beifahrertür oder an der Heckklappe betätigt werden. Nunmehr verfügen alle vier Türgriffe über Sensoren — ein Verschluss von der Heckklappe aus ist ohne Schlüssel nicht mehr möglich. Grundsätzlich aus meiner Sicht unkritisch — wobei, warum auch immer, ich mich durchaus erwische, dass ich das Verschließen des Fahrzeuges immer dann vergesse, wenn ich noch einmal an die Heckklappe gehe. Keine Ahnung, warum — mittlerweile habe ich mir aber angewöhnt, durchaus noch einmal zu kontrollieren, dass die Außenspiegel angeklappt sind. Dann ist das Fahrzeug definitiv verschlossen …
  • Und ab und zu habe ich das Problem, dass die Tür nicht gleich öffnen will. Es braucht eine (gefühlte) halbe Sekunde nach Berühren des Sensors, bis man richtig am Türgriff ziehen sollte. Da bin ich oft zu ungeduldig …
  • Es gibt unverändert eine Anzeige, die den Fahrer warnen soll, wenn dieser zu müde ist. Beim alten Wagen hatte ich kritisiert, dass ich nie gewarnt wurde — also auch nicht nach mehr als fünf Stunden ununterbrochener Fahrt. Nunmehr wurde ich auf längeren Strecken mehrfach "angemahnt" — allerdings ohne für mich erkennbaren oder nachvollziehbaren Grund. Also eine Veränderung aber keine Verbesserung gegenüber früher …
  • Die Spracherkennung wurde deutlich verbessert! Und ich kann jeden im Handy gespeicherten Namen ohne Training anrufen — sprich: "Frank Müller im Büro anrufen" führt zum Ziel, auch, wenn ich den Namen nicht angelernt habe. Ein ganz klarer Fortschritt!
  • Die Tankklappe ist links! Das hört sich lapidar an, machte mir aber etwas Sorgen, weil ich befürchtet hatte, dass ich nun mit der Fahrertür eventuell an die Zapfsäule stoße. Aber da war bislang immer mehr als ausreichend Platz — und damit wird das ganz klar zum Vorteil: Die meisten Fahrzeuge haben die Tankklappe rechts. Sprich: Zapfsäulen, die links stehen, sind in der Regel weniger frequentiert. Bislang musste ich nie warten — was aber, zugegebenermaßen, auch früher nicht wirklich oft vorgekommen ist.

Es gibt noch drei weitere Verbesserungen. Die möchte ich aber mit Fotos "unterlegen" und die liegen mir noch nicht vor. Nun ja: Es werden mehr ruhige Monate kommen, so dass ich diese Themen getrost noch einmal zu späterer Zeit aufnehmen kann. Eines weiß ich aber schon jetzt: Auch der Bericht aus dem Oktober wird wieder länger werden …

Zusammenfassung

Kilometerstand am Monatsende: 5.723
Gefahrene Kilometer: 3.666

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch über gesamte Laufleistung liegt bei: Verbrauchsberechnung bei Spritmonitor.de. (Details zeigt der Link).

Seite drucken.  Seite drucken  Zum nächsten Artikel. Monatsbericht Oktober 2015