Viele Bilder: Kurzurlaub in Schweden, Fotos vom Fahrzeug, Nachtaufnahmen Innenraum und manches mehr.

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Viele Bilder: Kurzurlaub in Schweden, Fotos vom Fahrzeug, Nachtaufnahmen Innenraum und manches mehr.


Der Ford Mondeo am Strand von Ystad (Schweden). Schweden 2015

1. bis 20.10.2015, Kilometer: 7.825.

Während bis zur Monatsmitte gerade einmal knapp 1.000 Kilometer zurückgelegt wurden, ging es dann für einen Kurzurlaub zu Freunden nach Schweden. Und ehe mir jemand vorwirft, ich würde mit Bildmaterial geizen: Meine Tochter hat in den letzten Jahren die Fotografie zu einem ihrer Hobbys gemacht und ist dabei ganz fleißig. Es fällt mir bei diesem Langzeittest also etwas leichter, auch ausreichend Bilder veröffentlichen zu können.

Meine Sorge auf der Fahrt nach Schweden war, die Fähre, die uns von Rostock nach Gedser bringen sollte, zu verpassen. Wir sind an einem Freitagmittag gestartet — unmittelbar nach dem Ende der letzten Schulstunden vor den Berliner Herbstferien und häufig ist dann die Strecke nach Norden recht voll. Also rauf auf die Autobahn und mit viel Tempo Richtung Rostock — mit dem Ergebnis, dass wir dort viel zu früh angekommen sind … Leider hatten wir kein schönes Wetter — dennoch haben wir einige Fotos erstellt, da wir viel Zeit hatten und sie so wenigstens sinnvoll nutzen konnten.

Der Mondeo verfügt in unserer Konfiguration über das LED-Licht. Dabei werden auch andere Ausstattungsdetails mitgeliefert — also beispielsweise die Nutzung eines LED-Bandes als Tagfahrlicht und eines LED-Bandes für die vorderen Blinker, welches die einzelnen LEDs sequenziell ansteuert. Es blinkt also nicht das komplette Band, sondern die Leuchten werden von der "Fahrzeugmitte" nach außen hin Stück für Stück hinzugeschaltet — eine Funktion, die man bei Audi seit längerer Zeit kennt. Das ist für viele wirklich ein "Hingucker" — und es sieht in der Tat nett aus — wobei ich das auf den Fotos leider so nicht "rüberbringen" kann. Dennoch hier drei Aufnahmen, die den Blinker etwas detaillierter abbilden:

Blinkerstudien mit LED. Blinkerstudien mit LED. Blinkerstudien mit LED.
Blinkerstudien.

Weitere Aufnahmen dann im Hafen — die nicht immer den Mondeo in den Vordergrund stellen, sondern ihn als "gestalterisches Element" mit aufnehmen …:

Der Fährhafen von Rostock. Der Fährhafen von Rostock. Der Fährhafen von Rostock. Der Fährhafen von Rostock. Der Fährhafen von Rostock. Der Fährhafen von Rostock. Der Fährhafen von Rostock.
Zeit vertreiben: Warten auf die Einschiffung …

Das Navigationssystem habe ich so eingestellt, dass ich grundsätzlich drei Varianten "angeboten" bekomme: Die schnellste, eine ökonomische und die kürzeste Route. Wenn ich dann die Routen auf dem Bildschirm sehe, kann ich die Voreinstellung "schnellste" durch eine andere der angebotenen Routen ersetzen. Geschieht dies nicht nach einigen Sekunden, wird die schnellste Route automatisch gewählt.

Das war hier anders: Das Navi hat nur die möglichen Routen berechnet — dann aber auf eine Eingabe lange Zeit gewartet. Das fand ich ganz pfiffig, denn in der Regel wird man sich an dieser Stelle längst entschieden haben, welche Fährverbindung man wählt und das Navi kann eigentlich erst dann die Route nach der Fährfahrt vernünftig vorschlagen, wenn es weiß, von wo aus es dann weitergeht.

Navi-Ansicht bei der Einschiffung.
Navi-Ansicht bei der Einschiffung.

Einen Ausflug auf dieser Kurzreise haben wir nach Ystad gemacht — kein ganz unbekannter Ort, werden dort doch die Krimis von Mankells Wallander gedreht, was in der Stadt wohl regelmäßig zu größeren Behinderungen und Einschränkungen führt. Der Strand von Ystad selbst hat uns nicht überzeugt — dort "roch" es heftig nach weniger frischem Fisch. Ein paar Kilometer weiter war es weit angenehmer und dort entstanden dann noch einige Aufnahmen:

Der Ford Mondeo am Strand von Ystad. Der Ford Mondeo am Strand von Ystad. Der Ford Mondeo am Strand von Ystad.
Der Ford Mondeo am Strand von Ystad.

Und ja — wir können auch andere Autos fotografieren. Bei diesem Fahrzeug fand ich das Kennzeichen mehr als passend!

Ein Zweisitzer mit passendem Kennzeichen.
Ein Zweisitzer mit passendem Kennzeichen!

Die Ambientebeleuchtung im Innenraum des Ford Mondeo

Es wird Herbst, damit früher dunkel und nun erkennt man eine Ausstattungsvariante, die bislang meistens verborgen blieb: die einstellbare Ambiente-Beleuchtung. Das hört sich wahrscheinlich großartiger an, als es tatsächlich ist, denn die meisten Komponenten der Innenbeleuchtung sind auch bei einer einfacheren Fahrzeugausstattung vorhanden. So sind sämtliche Schalter blau beleuchtet und natürlich gibt es auch Leuchten im Innenraum, die beim Ein- und Aussteigen aktiviert werden. Diese sind — sinnvollerweise — weiß, damit man auch etwas sehen kann.

Die Ambientebeleuchtung geht noch etwas darüber hinaus — oder korrekt ausgerückt: etwas darunter. Sie beleuchtet zusätzlich die Fußräume, Türgriffe und Ablagefächer der Türen. Im Gegensatz zur blauen Beleuchtung für die Schalter kann diese Beleuchtung nicht nur in der Helligkeit verändert sondern auch farblich angepasst werden. Folgende Farben stehen dabei zur Auswahl:

  • Grün
  • Dunkelblau
  • Violett
  • Türkis
  • Orange
  • Hellblau
  • Rot

Ich muss das aber insofern einschränken, als dass sich je zwei der zu wählenden Farben auf dem entsprechenden Auswahl-Bildschirm deutlicher unterscheiden als bei der Beleuchtung selbst. Ich kann keinen nennenswerten Unterschied zwischen Orange und Rot oder Dunkel- und Hellblau erkennen.

Hier einmal der Touchscreen, auf dem die Farbe und die Helligkeit eingestellt bzw. die Ambientebeleuchtung auch komplett deaktiviert werden kann:

Der Auswahl-Bildschirm der Ambientebeleuchtung.
Der Auswahl-Bildschirm der Ambientebeleuchtung.

Und hier nun Fotos, wie die einzelnen Farben dann aussehen:

Die Ambientebeleuchtung in grün. Die Ambientebeleuchtung in dunkelblau. Die Ambientebeleuchtung in violett. Die Ambientebeleuchtung in türkis. Die Ambientebeleuchtung in orange. Die Ambientebeleuchtung in hellblau. Die Ambientebeleuchtung in rot.
Die Ambientebeleuchtung in der oben aufgelisteten Reihenfolge.

Und um das Thema der Nachtaufnahmen zu vervollständigen: Hier noch vier weitere Details, wie die Elemente beleuchtet sind. Alles in allem aus meiner Sicht sehr schick, unaufdringlich aber doch so übersichtlich, wie es bei der Vielzahl an Elementen sein kann.

Ein Blick von außen auf die beleuchteten Instrumente:

Eine Aufnahme der Instrumentenbeleuchtung von außen.
Eine Aufnahme der Instrumentenbeleuchtung von außen.

Die Bedienelemente für die elektrische Heckklappe, das Stand- und das Abblendlicht, Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte sowie die Dimmung der Instrumententafel:

Bedienelemente beleuchtet.
Bedienelemente beleuchtet.

Die Schalter für die elektrischen Fensterheber, Kindersicherung, Spiegeleinstellung sowie das Anklappen der Spiegel und die Absenkung eines Spiegels im Rückwärtsgang:

Schalter für Spiegel und Fensterheber.
Schalter für Spiegel und Fensterheber.

Und zu guter Letzt das "Sync2" genannte Audio-System von Sony mit Schaltern für die Lüftung/Klimatisierung sowie Beheizung der Front- und Heckscheibe — wobei diese Komponenten auch über den Touchscreen eingestellt werden können:

Bedienung Audio-System, Lüftung und Front-/Heckscheibenheizung.
Bedienung Audio-System, Lüftung und Front-/Heckscheibenheizung.

Habe ich irgendwelche Teile der Innenausstattung vergessen? Lasst mir eine Info zukommen — ich hole die Fotos nach. Und spätestens im kommenden Jahr gibt es das Ganze dann auch bei Tageslicht!

Wie fährt sich eigentlich der Ford Mondeo?

Wie der Wagen aussieht, habe ich wohl erst einmal ausreichend dokumentiert. Aber wie fährt er sich?

Ich muss gestehen, dass sich auch in den letzten Jahren der Fahrzeugentwicklung viel getan hat. Man mag manchmal nicht glauben, was es da noch so an Potenzial gibt — die Ingenieure kommen aber auf immer neue Ideen, die zu einem immer besseren Fahrgefühl bei jeder Fahrzeuggeneration führen.

Eine Ausstattung, die ich noch nie hatte, ist der Allrad-Antrieb. Viele mögen sagen, dass man den in Berlin nun auch wahrlich nicht benötigt — und sie haben Recht! Ganz offen: Braucht man nicht — wollte ich aber unbedingt einmal fahren! Allerdings: Bislang habe ich von Allrad noch nicht viel mitbekommen und das ist ja auch gut so. Den großen Vorteil werde ich wohl erst dann erleben, wenn wir uns mit Schnee und Eis beschäftigen müssen. Noch fahre ich aber auf Sommerreifen, so dass ich froh bin, mit diesen Elementen aktuell keine Berührung zu haben.

Zum Motor: Ein Dieselmotor mit 180 PS und 400 Nm Drehmoment schaffen es, den Wagen (für meine Ansprüche!) mehr als ausreichend zu beschleunigen und auch die angegebene Höchstgeschwindigkeit von 216 km/h sind mehr als ich benötige. Da wird die Fahrt zum Genuss, steht doch jede Menge Leistung abrufbereit zur Verfügung. Und dennoch: Der Wagen ist äußerst ruhig — das mit Abstand leiseste Fahrzeug, welches ich bislang besessen habe. Das verleitet dann durchaus dazu, es auch einmal gemächlicher angehen zu lassen, wenn es noch nicht sehr spät oder die zu fahrende Strecke noch sehr lang ist. Habe ich beim Ford Galaxy den Tempomaten in der Regel (bei entsprechenden Verkehrsverhältnissen und wo zulässig) zwischen 160 und 170 km/h eingestellt, kann das im Mondeo durchaus auch bei 190 km/h erfolgen — ohne, dass mich das Fahren mehr anstrengt. Das beruhigt, wenn man um 17.00 Uhr noch in Frankfurt/Main startet und es nach Hause gut 540 Kilometer sind …

Früher bin ich ungern nennenswert schneller als die besagten 160 km/h gefahren. Trotz Xenon-Licht damals haben viele Verkehrsteilnehmer den großen Wagen nicht so richtig "ernst" genommen und gerne auf die linke Spur gewechselt, wenn ich mit höheren Geschwindigkeiten angekommen bin — wohl meinend, dass ein so großes Auto nicht so schnell fahren würde. Jetzt, mit den LED-Scheinwerfern bzw. dem LED-Tagfahrlicht, der etwas kleineren Karosserie und dem damit verbundenen dynamischeren Erscheinungsbild passiert es nur noch ganz selten, dass jemand vor mir auf die linke Spur wechselt, ohne geprüft zu haben, wie schnell "der im Rückspiegel" tatsächlich näher kommt.

Das einstellbare Fahrwerk wird von meinem Sohn und mir unterschiedlich genutzt. In Berlin fahre ich grundsätzlich in der Komfort-Stellung und auf Landstraßen und Autobahnen meistens in der Stellung "normal". Bei meinem Sohn ist das eine Stufe härter: eher die normale Einstellung in der Stadt und außerhalb grundsätzlich im Sportmodus. Das wirkt sich nicht nur auf die Federung, sondern auch auf die Lenkung aus, die dann noch einmal gefühlt um einiges direkter ist. Nun ja, jeder wie er mag und gut damit klar kommt. Insgesamt aber eine gute Entscheidung, dieses Fahrwerk einmal auszuprobieren. Wobei: Die Abstriche im Komfort und Fahrverhalten sind nicht so dramatisch, dass ich gegenüber der normalen Ausstattung hierfür deutlich mehr Geld aufwenden würde. In der Leasingrate ist das aber eine nicht so große Steigerung — wie auch der Allrad-Antrieb dort finanziell sich gut verschmerzen lässt …

Alles in allem war die Entscheidung für dieses Fahrzeug bislang eine Gute — wobei ein Punkt sehr stört: Die Regelung der Lüftung ist eine Katastrophe! Dazu aber im kommenden Monat mehr, wenn der Wagen einmal bei Ford gewesen ist, um hier ein hoffentlich verfügbares Update der Lüftungssteuerung zu bekommen. Dabei soll dann auch die rechts nicht optimal schließende Motorhaube (diese muss mit Nachdruck heruntergedrückt werden, damit sie korrekt einrastet) und ein etwas merkwürdiges Geräusch des Heckscheibenwischers geprüft/beseitigt werden.

Zusammenfassung

Kilometerstand am Monatsende: 9.399
Gefahrene Kilometer: 3.676

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch über gesamte Laufleistung liegt bei: Verbrauchsberechnung bei Spritmonitor.de. (Details zeigt der Link).

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